Zuordnung zu M- und G-Niveau

Ab dieser Klassenstufe wird der Unterricht auf zwei Niveaustufen durchgeführt. Der größte Teil der Schülerinnen und Schüler lernt auf M = mittlerem Niveau (Realschulniveau). Wenige Kinder, die Schwierigkeiten haben, diesem Niveau gerecht zu werden, lernen auf G = grundlegendem Niveau. Die Zuordnung erfolgt gemäß Realschulversetzungsordnung auf der Grundlage der Noten der 6. Klasse. Das Kind wird in allen Fächern dem gleichen Niveau zugeordnet. Am Ende jedes Schulhalbjahres ist auf Notenbasis ein Wechsel zwischen den Niveaus möglich.

Unterricht auf M- und G-Niveau

Alle Schülerinnen und Schüler bleiben in ihren Klassen, unabhängig von der Niveauzuordnung. 

In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichten wir in leistungsdifferenzierten Gruppen. Die Schülerinnen und Schüler des G-Niveaus aus allen Parallelklassen bilden den sog. G-Kurs, das heißt, sie werden in diesen Fächern von einem zusätzlichen Lehrer in einem separaten Raum auf ihrem Niveau unterrichtet. Die anderen Kinder bleiben in ihren Klassen, die dann zahlenmäßig etwas kleiner sind.
In allen anderen Fächern findet die Differenzierung innerhalb des Klassenverbandes statt. Dies erfolgt z.B. durch andere Aufgabenstellung oder Arbeitsblätter oder zusätzliche Hilfen.
In allen Fächern wird auf der jeweiligen Niveaustufe geprüft.

Fächer

Hauptfächer: Deutsch, Englisch, Mathematik, Wahlpflichtfach (Französisch, Technik, AES = Alltagskultur, Ernährung, Soziales)

Nebenfächer: Biologie, Physik, Chemie, Geographie, Gemeinschaftskunde, WBS (Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung), Informatik, Musik, Bildende Kunst (BK), Sport

Wahlpflichtfächer

Das am Ende der 6. Klasse gewählte Fach zählt ab Klasse 7 als Hauptfach. Die getroffene Entscheidung gilt bis zum Ende der Realschulzeit.

Elternsprechabend

 

Ab Klasse 7 werden keine Rückmeldegespräche mehr geführt. Trotzdem erhalten die Eltern die Gelegenheit, unkompliziert Rücksprache mit den Lehrerinnen und Lehrern zu halten.

Hierzu bieten wir in jedem Schuljahr einen Elternsprechabend an. Dieser findet im Februar statt. Die Einladungen dazu erhalten die Eltern mit den Halbjahresinformationen der Kinder.

Das Pojekt SOMI

Jeder Schüler und jede Schülerin der 7. Klassen nimmt am Projekt SOMI (Soziales Miteinander) teil, welches sich über das gesamte Schuljahr erstreckt. Damit sollen die Jungen und Mädchen auf soziale Begegnungen im Leben vorbereitet werden. Die Bestandteile des Projektes sind einerseits Unterrichtseinheiten zum gewaltfreien Miteinander in der Klasse und zur Bedeutung von sozialem Engagement. Andererseits ist ein Sozialpraktikum zu absolvieren, um einen sozialen Beruf kennen zu lernen. Dieser Beruf t abschließend in der Klasse vorgestellt.

Die Verantwortung für das Projekt liegt beim Klassenlehrer und einem weiteren in der Klasse unterrichtenden Lehrer. Diese unterstützen bei der Vorbereitung des Praktikums, bei der Auswahl der Stelle und stehen auch für eine Reflexion zur Verfügung. 

Aktionen

Sporttag 7. und 8. Klasse

In der 7. Klasse werden am gemeinsamen Sporttag der 7. und 8. Klassen die Sieger in folgenden Disziplinen ermittelt

  • Jungen: Fußball und Hockey
  • Mädchen: Hockey und Basketball

Die Gewinner werden hier, wie in den anderen Klassenstufen auch, in der „Hall-of-Fame“-Vitrine ein Jahr lang mit Foto und Wanderpokal geehrt.

Drogenprävention

Legale und illegalen Drogen – sicherlich beides nicht gut für Heranwachsende – umso mehr muss aufgeklärt werden.

Unter diesem Motto haben wir seit Jahren eine Kooperation mit der Philippsburger Polizei. Hierbei bekommen die 7. Klassen die Gefahren und die jeweiligen Folgen von zwei Polizisten zu hören. Diese Vorträge sind neben der notwendigen Theorie mit ganz viel Alltagserfahrung der Polizisten gespickt, so dass für jeden Schüler das richtige Maß an Informationen dabei ist.

Durch die Drogenprävention, die Teil des Schulcurriculums ist, sollen die dreizehnjährigen Kinder rechtzeitig über die Folgen von Drogen und über das Jugendschutzgesetz aufgeklärt werden.

Raucherprävention

Chronische Bronchitis und Lungenkrebs sind typische Raucherkrankheiten, vor denen Jugendliche heutzutage sogar schon auf der Zigarettenpackung gewarnt werden. Trotzdem gibt es unter unseren Schülerinnen und Schülern noch genügend, die es nicht glauben wollen. Deshalb halten wir an einer langjährigen Kooperationsvereinbarung fest und besuchen jedes Jahr das Vincentius-Klinikum in Karlsruhe, um auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. Dabei geht es für manchen an die Grenzen des Zumutbaren – beim Ansehen von Bildern von Lungen oder Raucherbeinen, bei Gesprächen mit Ärzten, Erkrankten, Amputierten... Das erweitert nicht selten den Blickwinkel.